Lebensbedingungen von Gemeinden in Honduras verbessern

Honduras hat die höchste Entwaldungsrate in Zentralamerika. Außerdem findet sich in hier das größte Einkommensungleichgewicht in ganz Lateinamerika. Etwa ein Fünftel der ländlichen Bevölkerung lebt in extremer Armut. Mit einem Projekt will die Rainforest Alliance einen Beitrag zur Lösung dringender Herausforderungen wie Armut, Entwaldung und die Folgen des Klimawandels leisten.

„Bisher wurden wir nie gefragt“

Indigene Gemeinden haben umfassendes Wissen über ihr Land und ein natürliches Interesse am Erhalt der Wälder. Ein Pilotprojekt in Mexiko verfolgt daher einen neuen Ansatz: Alle relevanten Entscheidungen werden von den lokalen Leuten getroffen. Sie selbst sollen Prioritäten festlegen, Programme umsetzen und Wälder schützen. „Dieses Modell ist beispiellos“, sagt Edgar González Godoy, Director Mexico bei der Rainforest Alliance.

Perspektiven für die nächste Generation

„Viele junge Leute wandern aus. Sie gehen nach Mexiko, Belize oder in andere benachbarte Länder, in denen sie bessere Möglichkeiten für sich sehen.“ Neue Perspektiven für die junge Generation zu entwickeln, das ist die Herausforderung. Projekte wie dieses in Guatemala sollen neue Möglichkeiten schaffen, sodass auch die junge Generation eine vielversprechende Zukunft in der Heimat sieht.