Eine Frau am Hebel: Von der Köchin zur Gemeindeführerin

Als Ana Elizabeth Centeno zum ersten Mal davon hörte, dass ihre Gemeinde mitten im Maya-Biosphärenreservat in Guatemala über Forstkonzessionen nachdachte, hielt sie das für keine gute Idee. 18 Jahre später geht es dem Wald und der Gemeinde blendend. Ana ging ihren Weg und stieg im Forstbetrieb der Gemeinde immer weiter auf. Uns erzählt sie ihre Geschichte.

Maya-Gemeinden zusammen für eine nachhaltige Forstwirtschaft

„Für mich ist Holz das edelste Material, das die Natur hervorbringt”, sagt Yuriria Hernández Velasco, Vorarbeiterin bei K'áax Mayas, einem Laden für Holzprodukte mit integrierter Werkstatt im Süden von Yucatán, Mexiko. Die Rainforest Alliance arbeitet mit fünf lokalen Gemeinden zusammen, um ihren Forstprodukten Mehrwert zu verleihen. Ein Ergebnis ist K'áax Mayas.

Perspektiven für die nächste Generation

„Viele junge Leute wandern aus. Sie gehen nach Mexiko, Belize oder in andere benachbarte Länder, in denen sie bessere Möglichkeiten für sich sehen.“ Neue Perspektiven für die junge Generation zu entwickeln, das ist die Herausforderung. Projekte wie dieses in Guatemala sollen neue Möglichkeiten schaffen, sodass auch die junge Generation eine vielversprechende Zukunft in der Heimat sieht.

Dem Klimawandel einen Schritt voraus

Eindrucksvolle Landschaften mit grünen Tälern und steilen, bewaldeten Berghänge prägen das Bild des Hochlandes im Westen Guatemalas. Gleichzeitig ist dies die ärmste Region des Landes. Hinzu kommt: Diese Gegend gilt als eine der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Regionen der Welt. Deshalb unterstützt die Rainforest Alliance die dort lebenden Gemeinden und will zu Verbesserungen beitragen.