Wofür sich die Mühe lohnt: Zehn Tiere aus dem Regenwald

80 Prozent der an Land lebenden Artenvielfalt ist in Regenwäldern zu finden. Entwaldung z. B. aufgrund ausbeuterischer Land- und Forstwirtschaft hat dort umso dramatischere Folgen. Landnutzung geht aber auch nachhaltig. Dafür setzt sich die Rainforest Alliance seit 30 Jahren ein – für den Erhalt der Artenvielfalt und den Schutz sensibler Ökosysteme. Hier sind zehn Beispiele, warum sich diese Mühe lohnt:

Blauer Morphofalter

Foto: Stacey Lashway

Mit seinen schillernden Flügeln flattert der Blaue Morphofalter durch die Baumkronen des Regenwaldes. Seine braunfarbige Unterseite soll natürliche Feinde täuschen, indem sie den Morphofalter für ein Raubtier halten.

Okapi

Foto: iStock

Das Okapi ist der nächste lebende Verwandte der Giraffe und lebt in dichten tropischen Wäldern Zentralafrikas. Sie sind Meister der Tarnung. Mit ihrem braunen und teils gestreiften Fell können sie mühelos im Wald „verschwinden“.

Braunkehl-Faultier

Foto: iStock

Diese Faultiere wiegen etwa 4 Kilogramm und leben ausschließlich auf Bäumen. Dort ernähren sie sich von Blättern, Zweigen und Früchten. Sie bewegen sich so langsam, dass ihr Fell einen Grünstich von den Algen annimmt, die auf den Bäumen wachsen. Es kann bis zu einem Monat dauern, bis sie eine Mahlzeit verdaut haben.

Capybara

Foto: iStock

Mit ihrem Aussehen erinnern Capybara an große Meerschweinchen. Und tatsächlich sind sie die größten Nagetiere der Welt, ca. 60 Zentimeter groß und 45 Kilogramm schwer. Sie leben in dicht bewachsenen Vegetationen rund um Gewässer. Droht Gefahr, springen sie ins Wasser, um sich zu schützen. Sie können die Luft fünf Minuten lang anhalten.

Hellrote Ara

Foto: Sergio Izquierdo – sergioizquierdo.com

Der Hellrote Ara ist eine Ikone unter den Tieren des Regenwalds – mit strahlend rotem Gefieder und blau-gelben Flügeln. Mit seinem Schnabel kann er sogar Nüsse und Samen knacken. Diese Aras gehören zu den wenigen Tieren, die sich als Paar ein Leben lang binden.

Baumsteigerfrosch

Foto: iStock

Eines der farbenfrohesten Tiere der Welt, der Baumsteigerfrosch, nutzt seine intensive Farbe, um natürliche Feinde vor seinem Gift unter der Haut zu warnen. In indigenen Kulturen wird dieses Gift auch bei der Jagd verwendet, um Pfeilspitzen damit zu beschichten.

Schwarzer Brüllaffe

Foto: Sergio Izquierdo – sergioizquierdo.com

Seinen Namen verdankt der Schwarze Brüllaffe seinen lauten Rufen, mit denen er sein Revier markiert. Dieses Gebrüll ist über drei Kilometer weit zu hören und klingt wie ein starker Luftzug, der durch einen Tunnel zieht. Diese Brüllaffen leben in Gruppen von vier bis 19 Tieren hoch oben in den Bäumen des Regenwaldes.

Großer Ameisenbär

Foto: iStock

Den größten aller Ameisenbären findet man auf Wiesen, in Sümpfen und in feuchten Wäldern von Süd-Belize bis Nord-Argentinien. Seine lange und klebrige Zunge kann 150 Mal pro Minute herausschießen. So isst der Große Ameisenbär ganz leicht bis zu 30.000 Insekten am Tag.

Große Anakonda

Foto: iStock

Über die Große Anakonda gibt es viele Geschichten. Fakt ist: Sie ist eine der größten Schlangen der Welt – mit knapp 10 Metern Länge, 30 Zentimetern Durchmesser und einem Gewicht von rund 250 Kilogramm. Aufgrund ihrer Größe ist sie ziemlich schwerfällig an Land, aber sehr geschickt im Wasser.

Gottesanbeterin

Foto: iStock

Die Gottesanbeterin kann das Laub um sie herum nachahmen und verfügt so über eine perfekte Tarnung. Ihre scharfen Augen und kräftigen Vorderbeine sind besonders nützlich, um Beute zu fangen.

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.