Landwirtschaft/Rainforest Alliance/Regenwald

Entwaldung in Brasilien auf dem Vormarsch: Amazonas in Gefahr

Rund ein Jahrzehnt bekämpfte Brasilien Waldrodung im eigenen Land mit spürbar positiven Ergebnissen. Vom Jahr 2004 bis zum Jahr 2014 sank die Entwaldungsrate insbesondere im brasilianischen Amazonas-Regenwald signifikant. Seit 2014 ist dieser Trend jedoch besorgniserregend gekippt – und das rasant. Allein den Umweltetat hat die derzeitige Regierung in Brasilien deutlich gekürzt, wodurch effektive und möglichst umfassende Schutzmaßnahmen nicht im notwendigen Maß umgesetzt werden können. Eine treibende Kraft ist expansive Landwirtschaft, zum Beispiel Formen der Nutztierhaltung und der Anbau von Kaffee und Kakao. Die Folgen für Mensch und Umwelt sind gravierend: Indigene Gemeinden sowie die große Artenvielfalt verlieren ihre Lebensräume. Immense CO2-Emissionen werden durch Kahlschlag freigesetzt und tragen so auch zum globalen Klimawandel bei.

Bei CNN spricht Nigel Sizer, Präsident der Rainforest Alliance, über die aktuelle Lage in Brasilien, die massiven Folgen und welche Möglichkeiten es gibt, positiven Einfluss zu nehmen – für Politik, Unternehmen und Verbraucher.

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