Biodiversität/Rainforest Alliance/SAN/Viehzucht

Für Rios Stadtwald – gegen Umweltzerstörung

Heute beginnen die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, und die Berichte über gravierende Umweltprobleme, soziale Auseinandersetzungen, politische Verfehlungen und wirtschaftliche Herausforderungen für die Stadt und ihre Menschen reißen nicht ab. Gewaltsame Umsiedelungen von ganzen Stadtteilen, verdreckte Meeresbuchten, nachvollziehbare Demonstrationen und Proteste, unvollständige oder gar ausgebliebene Umsetzungen von für alle notwendigen Infrastrukturmaßnahmen sind nur einige portraitierte Aspekte mit Blick auf die Megasportveranstaltung. Auf Twitter hat sich mittlerweile das Gespann #RioProblems etabliert.

Unter dem Titel „I’m Alive – Rainforest Alliance Sessions – Foresta de Tijuca” versammelte die Rainforest Alliance bereits im Jahr 2014 die GRAMMY®-Award Gewinner Caetano Veloso und Lenine mit den brasilianischen Nachwuchskünstlern Criolo, Emicida und Pretinho da Serrinha.

Ihre Idee: Im Floresta da Tijuca, dem tropischen Stadtwald Rio de Janeiros, ein Musikstück zu komponieren, zu spielen und als Musikvideo umzusetzen, um die schützenswerten Schönheiten der Natur vor Ort zu feiern.

Das Musik-Video ist Teil einer größeren Initiative, um den bewussten und verantwortungsvollen Konsum stärker in den Fokus der Menschen zu rücken. Nicht nur die Rainforest Alliance, auch ihre Freunde und Partner im SAN-Netzwerk für Nachhaltige Landwirtschaft, allen voran die brasilianische NGO IMAFLORA, unterstützen und verbreiten bis heute die Botschaft des Videos.

Seit inzwischen über 15 Jahren arbeitet die Rainforest Alliance in Brasilien daran, ganze Industriezweige wie die Forst- und Landwirtschaft sowie die Rinderhaltung oder auch den Tourismus nachhaltiger zu gestalten. Im Jahr 2003 erhielt die erste Kaffeefarm in Brasilien, die Daterra Farm im Südosten des Landes, das Zertifikat und Siegel Rainforest Alliance Certified™. Knapp zehn Jahre später ging das erste Zertifikat für nachhaltige Rinderhaltung an die Fazendas São Marcelo, eine Gruppe von zwei Farmen. Die Rinder-Farmen erstrecken sich über 32.000 Hektar im Westen Brasiliens, dazu zählt auch ein Naturschutzreservat im Amazonas-Gebiet von 13.000 Hektar. Dieses Gebiet dient als Schutzzone für die natürlichen Wälder und bietet den wildlebenden Tieren wichtigen Lebensraum und Brutstätten.

Wer diese Arbeit unterstützen möchte, kann dies entweder tun, in dem er zu Produkten mit unserem Siegel greift, oder er kann sich für eine kleine Spende den Song des Projekts runterladen.

im_alive_rainforest_alliance_session

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