Klimawandel/Landwirtschaft

Gesichter des Klimawandels – Teil 2

climate-faces-headerDie Kinder von heute sind die Entscheidungsträger von morgen. Bildung und die Zusammenarbeit mit Lehrern ist daher essenziell, um einen nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen langfristig zu fördern. „Die Rainforest Alliance hat Lehrern ein besseres Verständnis vom Schutz und Erhalt natürlicher Ressourcen vermittelt, damit sie in ihrem Unterricht eine positive Haltung gegenüber unserer Umwelt unterstützen können“, berichtet Marleny Gómez Pérez, Lehrerin in Petén, Guatemala. In Chiapas, Mexiko, arbeiten wir ebenso mit lokalen Lehrern zusammen, damit Kinder in der Schule auch etwas zu Themen wie dem Klimawandel lernen. Beispielsweise wird ihnen so bewusst, welche Auswirkungen Waldrodung hat.

Eva Llanes, Kakao-Farmerin in San Juan de Cheni, Peru

Eva Llanes, Kakao-Farmerin in San Juan de Cheni, Peru

Teile des Amazonas-Regenwaldes in den Anden von Kolumbien, Ecuador und Peru liegen in sogenannten „Null-Netto-Entwaldungs-Zonen“ (Net-Zero Deforestation Zones). Die Projekte in diesen Gebieten helfen Farmern und Waldgemeinden dabei, dem Klimawandel entgegenzutreten. Sie bewirtschaften ihre Farmen und Wälder nachhaltig und vermeiden so Waldrodung und steigern die Kapazität zur Speicherung von Kohlenstoff. Dabei können Farmer zusätzlich durch Regierungsprogramme und Initiativen von Unternehmen finanziell profitieren. „Als Frau denke ich, ich habe damit wirklich etwas erreicht und kann als Vorbild für andere dienen“, sagt Eva Llanes, Kakao-Farmerin in San Juan de Cheni, Peru. „Ich biete auch meinen Kindern ein gutes Beispiel, sodass sie auf diesem Weg weiter machen können.“

Seevali Mudannayake, Manager auf dem Strathspey Estate, Sri Lanka

Seevali Mudannayake, Manager auf dem Strathspey Estate, Sri Lanka

Der Anbau und die Ernte von Tee stellen viele Erzeuger vor unterschiedliche Herausforderungen. Über die Zeit kann eine Zertifizierung ihnen helfen und zu positiven Effekten führen. Für Sri Lanka beispielsweise ist Tee eines der Hauptexportgüter. Seevali Mudannayake vom Rainforest-Alliance-zertifizierten Strathspey Estate hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt. Als Lehrling hat er vor 33 Jahren begonnen. „Mit der Zertifizierung zeigt die Farm, dass sie gute agrarische Praktiken anwendet und den Weg ebnet, für nachhaltigere Anbaumethoden“, sagt Seevali. „Vielleicht können wir eine Inspiration für andere Farmer sein, auch umweltfreundlichere Arbeitsweisen zu übernehmen.“

Christiana Adusei, Kakao-Farmerin in New Agogo, Ghana

Christiana Adusei, Kakao-Farmerin in New Agogo, Ghana

In Ghana arbeitet die Rainforest Alliance mit Waldgemeinden zusammen, um Agroforst-Systeme in einer zusammenhängenden Landschaft von über 24.000 Hektar umzusetzen. Aktuell wurden über 20.000 Schatten-Pflanzen angepflanzt und über 2.000 Farmer in klimasmarten Praktiken trainiert. Das führte zu über 6.000 Hektar nachhaltig bewirtschaftetem und Rainforest-Alliance-zertifiziertem Farmland. Durch klimasmarte Praktiken, die Wiederaufforstung fördern und die Kapazitäten zur Kohlenstoff-Bindung auf den Farmen verbessern, können Farmer wie Christiana in den nächsten 20 Jahren schätzungsweise 140.000 Tonnen CO2-Emissionen einsparen.

Mehr Informationen zur Arbeit der Rainforest Alliance in klimasmarter Landwirtschaft gibt es auf:

www.rainforest-alliance.org/de/work/climate/climate-smart-agriculture

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