Rainforest Alliance

Nachhaltiger Tee für die Welt

Nachhaltige Tee-Produktion in Kenia steht unter einer Überschrift: Rainforest Alliance Certified™. Über 96 % des kenianischen Tees trägt unser Siegel. In ganz Afrika sind insgesamt 680.000 Teegärten zertifiziert. Die Fortschritte unserer Tee-Programme sind deutlich zu erkennen.

Wir arbeiten in 17 Ländern mit Tee-Gärtnern zusammen. Sechs der sieben Länder, die am meisten Rainforest Alliance Certified™-Tee produzieren, liegen in Afrika. Ihnen haben es verantwortungsbewusste Kunden auf der ganzen Welt zu verdanken, dass sie eine nachhaltige Option für das beliebteste Getränk der Welt haben.
Die Übernahme von nachhaltigen Anbaumethoden, zusammen mit Weiterbildungen in Form von Farmer-Field-Schools, hat die Produktivität besonders in Kenia in große Höhen getrieben. Dank der Rainforest-Alliance-Zertifizierung wird in den wichtigsten Tee erzeugenden Ländern hoch-qualitativer Tee bei gleichzeitigem Schutz der Umwelt kultiviert.

So eine Entwicklung hat auch eigene Herausforderungen. Der Preis wird über Angebot und Nachfrage bestimmt. Viele Farmer mussten deshalb erleben, dass die Zunahme der Produktion zu einem Verfall der Preise geführt hat. Die Produktivität wieder zu verringern, kann nicht die richtige Lösung sein. Auch weil eine effektive Nachfrage nach nachhaltig-angebauten Tee messbar ist. Die Unternehmen und Händler sind jetzt in der Verantwortung dieses Angebot auf den Markt zu bringen.
Mit Partnern wie der „Ethical Tea Partnership“ und Initiativen wie „Tea2030“, fordern wir die Unternehmen auf Markt-Ebene heraus, sich dieser Aufgabe zu stellen.

Länder wie die Türkei und Indien weisen den Weg. Diese Länder haben einen hohen inländischen Tee-Konsum, deshalb ist es so entscheidend, dass den Kunden dort eine nachhaltige Alternative für ihren Tee angeboten wird. Unsere Arbeit mit Lipton Tea in der Türkei und der jüngsten Einführung von Rainforest Alliance Certified™ Typhoo Tea in Indien waren entscheidende Schritte, die dabei helfen, die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage zu schließen. Diese Unternehmen bieten jetzt Qualitäts-Tee in ihrem Sortiment an, dessen Anbau die Umwelt schont und das Wohlergehen der Landarbeiter – und das ihrer Familien – fördert, die den Tee für die Kunden im eigenen Land pflückten. Aber es gibt noch so viel mehr zu tun. Weniger als 5 % des türkischen Tees wurde gemäß Rainforest Alliance Certified™ angebaut, in China sind es nur etwa 0.5 %.

Da die Nachfrage der Verbraucher weiter wachsen wird, müssen wir noch enger mit dem Tee-Sektor in den anbauenden und konsumierenden Ländern zusammenarbeiten. Den Schlüssel-Part übernehmen die Unternehmen, die in diesen Ländern Tee anbieten. Sie müssen sich der Nachhaltigkeit gegenüber verpflichten und ihre Anbaumethoden ändern. So wird eine nachhaltige Zukunft für alle Beteiligten erreichbare Realität.
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