Klimawandel/Landwirtschaft/Rainforest Alliance

Experten warnen: Landwirtschaft braucht globalen Wandel

Der Lebensmittelanbau steht vor gravierenden Herausforderungen und es bleibt nicht mehr viel Zeit zum Handeln: Der Klimawandel schreitet voran und bedroht die Lebensgrundlage vieler Farmer, bei steigender Weltbevölkerung und steigendem Bedarf an Nahrung. Experten und Forscher warnen vor einem drohenden Kollaps, denn ohne weltweite Veränderungen werden die globalen landwirtschaftlichen Erträge den Nahrungsbedarf schon bald nicht mehr decken können. Experten schätzen, es bleiben wohl noch 30 bis 40 Jahre, um den landwirtschaftlichen Anbau weltweit anzupassen. In acht der letzten 15 Jahre wurden bereits weniger Lebensmittel produziert als verbraucht, so NOAA-Forscher Felix Kogan laut SPIEGEL ONLINE. Nie war es wichtiger, Landwirtschaft nachhaltig auszurichten.

Essenziell ist es, Landwirtschaft an die durch den Klimawandel verändernden Anbaubedingungen anzupassen und gleichzeitig die Anbaupraktiken effizienter sowie produktiver zu gestalten. Für beides tritt die Rainforest Alliance ein. Sie hilft Farmern dabei, ihre Farmen so zu bewirtschaften, dass sie ihnen eine langfristige Perspektive bieten und auch für zukünftige Generationen als Einkommensquelle dienen können. Gleichzeitig unterstützt die Rainforest Alliance Farmer bei der Umstellung ihrer Anbaumethoden hin zu nachhaltiger Anbauweise und fördert eine klimasmarte Landwirtschaft. Dies trägt dazu bei, die Folgen des Klimawandels abzubremsen. Mit einem nachhaltigen landwirtschaftlichen Betrieb können Farmer zudem höhere Erträge erzielen. Sie bewirtschaften ihre Farm letztendlich effizienter und produktiver.

Die Dynamik, mit der sich landwirtschaftliche Flächen in vielen Regionen der Welt ausbreiten, wird angesichts des steigenden Bedarfs tendenziell voranschreiten. Entgegen verbreiteter Überzeugungen muss diese Expansion jedoch nicht zwingend zu Lasten von Wäldern und Grünflächen geschehen. Ertragreiche Landwirtschaft lässt sich nämlich durchaus im Einklang mit der Natur – zum Schutz der Artenvielfalt und sensibler Ökosysteme – betreiben. Statt Waldflächen zu roden und Monokulturen anzulegen, können Wälder wieder aufgeforstet und in den Farmbetrieb integriert werden. Dies schafft unter anderem Lebensraum für Wildtiere, kann dazu beitragen, die Qualität der angebauten Rohstoffe – zum Beispiel bei Schattengewächsen – zu verbessern und ermöglicht Farmern zusätzliche Einkommensquellen, was sie widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels werden lässt.

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