Forstwirtschaft/Klimaschutz/Rainforest Alliance

Pauline Nantongo: Schützt den Wald im Südwesten Ugandas

Zur Feier des „Internationalen Jahr des Waldes“ stellen wir Pauline Nantongo und das Trees-for-Global-Benefit-Projekt vor, die sich aktiv um den Schutz der grünen Lunge der Erde bemühen.

Pauline Nantongo

Im ländlichen Bushenyi-Distrikt im Südwesten Ugandas pflanzen Farmer im Rahmen eines innovativen Baumpflanz-Projekts einheimische Bäume, die Kohlendioxid absorbieren und Lebensraum für wildlebende Tiere bieten. Nach Angaben des Environmental Conservation Trust of Uganda (ECOTRUST), der das Projekt entwickelt hat und es verwaltet, umfasst das Projekt Trees-for-Global-Benefit 2.000 Haushalte, die seit der Einführung 2003 insgesamt 1,5 Millionen einheimische Bäume in Naturschutzgebieten gepflanzt haben.

Nach dem Besuch von zahlreichen Farmen, die an dem Projekt teilnehmen, und Treffen mit Farmern, Gemeindevertretern und Initiatoren sowie der Prüfung der Projektplanung hat das Rainforest Alliance SmartWood-Programm im Jahr 2009 in Summe 258 Hektar des Trees-for-Global-Benefit-Projekts nach dem „Plan Vivo Standard“ validiert und verifiziert. „Es ist wichtig, das Projekt verifizieren zu lassen, weil wir sicher gehen wollen, dass es nach Prüfung von unabhängigen Experten internationalen Standards entspricht“, erklärt Pauline Nantongo, Executive Director von ECOTRUST. „Wir wollten mit der Rainforest Alliance zusammenarbeiten, weil wir gemeinsame Werte und das gleiche Verständnis von nachhaltiger Entwicklung haben.“

Neben Nahrung und Lebensraum für Wildtiere sowie der Speicherung von Kohlendioxid bieten die gepflanzten Bäume eine Reihe von Vorteilen für die Gemeinden vor Ort: Sie helfen den Erdboden mit Nährstoffen anzureichern und verhindern Erosion, liefern medizinische Extrakte, ermöglichen Farmern ein zusätzliches Einkommen durch den Handel mit Emissionszertifikaten und liefern u.U. noch Bau- und Brennholz im Rahmen einer nachhaltigen Waldwirtschaft. „Es braucht ein wenig Zeit, das Vertrauen der Kommunen zu gewinnen, denn das Konzept des Emissionshandels ist schwer nachvollziehbar“, so Nantongo. „Doch nachdem wir die ersten Teilnehmer bezahlt haben und sich so für viele der monetäre Wert des Waldes vermittelt, sind wir überwältigt von der Resonanz der vielen Farmer, die sich uns ebenfalls anschließen möchten.“

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