Forstwirtschaft

Gemeinden in Honduras setzen auf Nachhaltigkeit

Mitten im mesoamerikanischen Biokorridor, einem Waldgebiet, das sich von Mexiko bis Panama erstreckt, liegt Honduras. Das Land beherbergt eine außergewöhnliche Vielfalt an Arten und zahlreiche Ökosysteme wie Regen-, Mangroven- und Kiefernwälder, Savannen sowie Sumpflandschaften. Honduras Wälder konzentrieren sich auf 107 geschützte Gebiete. Die große Biodiversität ist von zunehmender Entwaldung durch illegale Rodungen, (von Menschen Hand verursachte) Waldbrände und eine wachsende Anzahl von Rinderfarmen und anderen landwirtschaftlichen Betrieben bedroht. Die Abholzungsrate in Honduras ist die höchste in Lateinamerika und führte dazu, dass die Waldfläche zwischen 1990 und 2005 um 37 Prozent reduziert wurde. Schätzungen zufolge stammen bis zu 85 Prozent der Holz-Produktion aus illegalem Holzschlag. Obwohl 40 Prozent der Honduraner in bewaldeten Regionen leben, profitiert nur ein sehr kleiner Teil der Bevölkerung von den forstwirtschaftlichen Ressourcen des Landes. Oft sind die Besitzverhältnisse unklar, es mangelt an technischen und finanziellen Möglichkeiten und an Akzeptanz für rechtliche Vorgaben. Um zu überleben, sind Teile der Bevölkerung darauf angewiesen, illegal hochwertiges Holz (hauptsächlich Mahagoni) zu schlagen und für niedrige Preise an Zwischenhändler zu verkaufen.

Das Rainforest Alliance Training, Extension, Enterprises and Sourcing (TREES)-Programm soll diese Probleme bekämpfen. Seit 2005 sind wir in der Pufferzone um das Biosphärenreservat Río Plátano aktiv. Zusammen mit der United States Agency for International Developement (USAID) und anderen Partnern arbeiten wir an einem Projekt namens Forest, Climate, and Communites Alliance (FCCA), das den Gemeinden helfen soll, ihre Wälder besser zu verwalten, Zertifizierungs­standards zu erfüllen und das zertifizierte Holz und Nicht-Holz-Produkte erfolgreich zu vermarkten. Die Initiative bereitet die Gemeinden auch darauf vor, von den entstehenden Märkten für Emissionshandel zu profitieren.

Dank der Unterstützung der United States Agency for International Developement (USAID) arbeitet die Rainforest Alliance mit den örtlichen Gemeinden in dieser erhaltenswerten Region zusammen. Klicken Sie hier um mehr zu erfahren.

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