Landwirtschaft/SAN/Viehzucht

Ein Herz für Rinder

Die Viehwirtschaft ist ein wichtiger Teil der Landwirtschaft. In vielen süd- und mittelamerikanischen Tropenregionen stellt sie die zentrale Einnahmequelle dar und ist ein Gourmetexportschlager. Genauso wie Pflanzen Pflege und Zeit brauchen, bis sie reif sind und geerntet werden können, bedarf auch die Aufzucht der Rinder Zeit und das richtige Händchen.

Oliver Bach ist nicht nur Director Standards & Policy beim SAN, er ist den FrogBlog-Lesern inzwischen auch ein bekanntes Gesicht und einer Protagonisten im unten stehenden Video.

Oliver Bach ist nicht nur Director Standards & Policy beim SAN, er ist den FrogBlog-Lesern inzwischen auch ein bekanntes Gesicht und einer der Protagonisten in unserem Video.

Beispiele, wie viel man falsch machen kann, liefert die Vergangenheit der Tropen genug. Die Ausbeutung von Mensch und Tieren und der Natur per se waren nicht nur an der Tagesordnung, sie sind es leider häufig immer noch. Der SAN-Standard für Nachhaltige Landwirtschaft wurde verfasst mit dem Gedanken, genau diese Missstände in dem schützenswerten Ökosystem Tropenwald zu beenden. Die Kriterien des Standards sind für sich genommen bereits umfassend und lösen viele Herausforderungen. Damit der Standard aber allgemein genug bleibt, um auf verschiedene landwirtschaftliche Produkte angewendet werden zu können, gibt es „Zusatz-Standards“, die ergänzend spezielle Bedingungen umfassen. Einer dieser zusätzlichen Standards ist der Standard für Nachhaltige Rinderhaltung. Farmen, die sich der Rinderwirtschaft verschrieben haben, können sich zusätzlich zum normalen SAN-Standard auch demgemäß auditieren und zertifizieren lassen. Damit erhalten die Farmer das Recht zu sagen, ihre Viehwirtschaft stellt keine invasive, gefährliche Bedrohung für den Schutzraum Tropen dar. Das Rainforest-Alliance-Certified™ Siegel darf dann auf allen Produkten geführt werden, die aus dem Rind typischerweise gewonnen werden. Sei es das Fleisch, Milchprodukte oder das Leder. Zuletzt hat Gucci prominent auf diese Option zurückgegriffen, als das Modehaus die erste Taschenkollektion aus Leder von Rindern aus nachhaltiger Tierhaltung herausbrachte.

Der Rinder-Standard schreibt unter anderem vor, dass die Rinder ethisch-verantwortungsvoll behandelt und geschlachtet werden müssen. Er verbietet den Einsatz von genetisch veränderten Organismen auf der Farm – egal, ob für Futtermittel oder als geklontes Tier. Dazu gelten weitreichende Vorgaben für die Arbeitersicherheit und den Umweltschutz.

Welche Vorgaben der Standard genau bereithält und welche Vorteile damit verbunden sind, erklärt das neueste Video in deutscher Sprache!

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