Rainforest Alliance

Por un mundo mejor – REDD+ verändert das Denken in Mexiko

Die Wälder in den tropischen oder sub-tropischen Gebieten haben eine andere Bedeutung und einen anderen Stellenwert als im  Norden. Für viele Dorfgemeinden und für die Menschen, die diese Orte ihre Heimat nennen, ist der Wald ihre Lebensgrundlage und eine lukrative Einnahmequelle.

Am Hebel der Einnahmequelle greift REDD+  ein; die Initiative versucht mit finanziellen Anreizen, den Erhalt des Waldes attraktiver zu machen als seine Abholzung. Dazu gehört auch, das Verständnis über die elementare Wichtigkeit des Waldes als Ökosystem und als „grüne Lunge“ zu schärfen. REDD steht abgekürzt für Reducing Emissions from Deforestation and Degradation, übersetzt bedeutet das etwa „Verringerung von Emissionen aus Entwaldung und zerstörerischer Waldnutzung“. Das „Plus“ dahinter ist ein Entgegenkommen an die Kritiker. Zu Beginn des Projekts wurde REDD dafür kritisiert, den indigenen Bevölkerungen und ihren Traditionen zu wenig Platz und Selbstbestimmung einzuräumen. Der Schutz des Waldes schien für den Norden wichtiger als die autonome Selbstbestimmung der örtlichen Gemeinden in den Tropen. Das „Plus“ garantiert die Mitbestimmung der heimischen Bevölkerungen und der vom Wald abhängigen Gemeinden. Wie genau REDD+ dazu beitragen soll, erklärt ein Video des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Mit besonderem Fokus auf die Wälder Mexikos startete letztes Jahr bereits das gemeinsame Projekt Alianza MéxicoREDD+, hauptsächlich getragen von der US-amerikanischen Regierung über die USAID Agentur und der Umweltschutzorganisation Rainforest Alliance. Geleitet wird das besondere Programm von der Organisation The Nature Conservancy.

Auf der Seite Mexikos spielen besonders SEMARNAT und CONAFOR, die Umwelt- und die Waldbehörde des mittelamerikanischen Staates, die größte Rolle, neben den vielen regionalen und kommunalen Institutionen.

Das Anliegen dieser Allianz ist es in erster Linie breitflächig die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Menschen bereit sind, sich dem Anliegen Umweltschutz und Klimawandel zu öffnen.

Im Rahmen dieses Vorhabens unterstützt die Rainforest Alliance auch das auf Nachhaltigkeitsthemen spezialisierte Filmfest Festival Internacional Cine en el Campo. Einer der Filme, die dort einen Preis gewannen, wurde von den Kindern der Grundschule in Urandén eingereicht. Es erzählt die Geschichte der Abenteuer von Monochoa, dem Erdgeist, der aufbricht, um seine große Liebe zu retten. Das Engagement der Kinder für das heikle Thema zeigt, dass die gemeinsamen Anstrengungen Früchte tragen und es die kommende Generation vielleicht besser macht als die alte.

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