Bericht von der indonesischen Kakaofarm Big Tree
Komm mit uns auf eine kleine Reise zu einer Rainforest-Alliance-Certified™ Farm in Indonesien. Dort zeigt uns Intan Fardinatri, Technical Coordinator des Rainforest-Alliance-Teams in Asien, wie sie mit ihrer Arbeit aktiven Umweltschutz im Kakaosektor betreibt.
Auch Peter Sprang hilft in Indonesien die Landwirtschaft nachhaltiger zu gestalten. Über seine Arbeit und natürlich über die Arbeit der Rainforest Alliance spricht er in einem zweiteiligen Frogcast. Hier geht es zu Teil 1, hier zu Teil 2 des Interviews.
Vorhang auf! … für Zimt aus Indonesien
Chai-Tee, süßen Teilchen und auch manchem herzhaften Gericht würde der gewisse Geschmack fehlen, ohne die Rinde des Baumes “Cinnamomum Burmannii”. In Indonesien ist die Rinde des immergrünen Baumes als Kayu Manis bekannt. Uns ist das weltweit sehr beliebte Gewürz unter dem Namen Zimt geläufig. (more…)
Ein Lohn, um zu leben – Mitmachen ist angezeigt!
Man kann es nicht oft genug sagen: Seit mehr als 20 Jahren schützen die Prinzipien des Sustainable Agriculture Network (SAN) Land, Arbeiter und Kinder sowie das Wildleben in den Tropen. Die Welt ist seit der Gründung des SAN eine andere geworden – die Globalisierung in der Produktion, in Forst- und Landwirschaft, aber auch im Tourismus hat ungeheuer an Tempo zugenommen und ist weit vorangeschritten. Viele Herausforderungen bestehen immer noch oder sind weitaus größer geworden. Um sich den veränderten Rahmenbedingungen anzupassen und um zu überprüfen, ob der SAN-Standard für Nachhaltige Landwirtschaft weiterhin das leistet, was er leisten soll, lädt das Sustainable Agriculture Network (SAN) zur Public Consultation (Öffentliche Beratungen) ein.
Ein Herz für Rinder
Die Viehwirtschaft ist ein wichtiger Teil der Landwirtschaft. In vielen süd- und mittelamerikanischen Tropenregionen stellt sie die zentrale Einnahmequelle dar und ist ein Gourmetexportschlager. Genauso wie Pflanzen Pflege und Zeit brauchen, bis sie reif sind und geerntet werden können, bedarf auch die Aufzucht der Rinder Zeit und das richtige Händchen.
Happy Earth Day!
Google feiert ihn – sogar mit einem eigenen Doodle: Heute ist Earth Day – der Tag der Erde. In 175 Staaten über den Globus verteilt wird am 22. April unseres Planeten und seiner Zukunft gedacht. Mit vielen, zum Teil sehr bunten und spielerischen Aktionen wird auf ein großes Problem hingewiesen:
Wir konsumieren mehr, als uns die Erde eigentlich zur Verfügung stellen kann.
Follow the Frog ist Finalist für einen Webby
Um die Wichtigkeit eines Preises zu verdeutlichen, wird gerne auf den Oscar Bezug genommen. Der Preis X sei für die Branche Y, was der Oscar für Hollywood und das globale Filmgeschäft sei. Diese Art der Analogie stößt an eine Grenze, wenn es um das Internet und den “Webby Award” geht. Der Webby ist das Maß aller Online-Dinge und ein authentisches Abbild der Netzgemeinde.
Der Film „Follow the Frog“, der unlängst auch mit der Hilfe der Frogblog-Leser mit einem „doGooder-Video-Award“ ausgezeichnet wurde, ist einer der fünf Finalisten für den Webby in der Kategorie „Online Film & Video: Public Service & Activism“. Die öffentliche Abstimmung endet am 25. April 2013. Dieser Link führt direkt zur richtigen Seite. Stimmberechtigt ist jeder vor einem Bildschrim.
Den Webby zu gewinnen ist nicht nur aus Gründen der Eitelkeit ein wichtiges Anliegen für die Rainforest Alliance. Das Video und die Geschichte, die es erzählt, sind kein Selbstzweck. Sie sollten als echte Anregung dienen, wie der Regenwald geschützt und gerettet werden kann – von jedem, jeden Tag. Diese Botschaft noch weiter zu verbreiten und mehr Menschen zugänglich zu machen, dafür wollen wir einen Webby gewinnen.
Hier nochmal eine kleine Erinnerung, für was genau abgestimmt werden soll:
Por un mundo mejor – REDD+ verändert das Denken in Mexiko
Die Wälder in den tropischen oder sub-tropischen Gebieten haben eine andere Bedeutung und einen anderen Stellenwert als im Norden. Für viele Dorfgemeinden und für die Menschen, die diese Orte ihre Heimat nennen, ist der Wald ihre Lebensgrundlage und eine lukrative Einnahmequelle.
Am Hebel der Einnahmequelle greift REDD+ ein; die Initiative versucht mit finanziellen Anreizen, den Erhalt des Waldes attraktiver zu machen als seine Abholzung. Dazu gehört auch, das Verständnis über die elementare Wichtigkeit des Waldes als Ökosystem und als „grüne Lunge“ zu schärfen. REDD steht abgekürzt für Reducing Emissions from Deforestation and Degradation, übersetzt bedeutet das etwa „Verringerung von Emissionen aus Entwaldung und zerstörerischer Waldnutzung“. Das „Plus“ dahinter ist ein Entgegenkommen an die Kritiker. Zu Beginn des Projekts wurde REDD dafür kritisiert, den indigenen Bevölkerungen und ihren Traditionen zu wenig Platz und Selbstbestimmung einzuräumen. Der Schutz des Waldes schien für den Norden wichtiger als die autonome Selbstbestimmung der örtlichen Gemeinden in den Tropen. Das „Plus“ garantiert die Mitbestimmung der heimischen Bevölkerungen und der vom Wald abhängigen Gemeinden. Wie genau REDD+ dazu beitragen soll, erklärt ein Video des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
Mit besonderem Fokus auf die Wälder Mexikos startete letztes Jahr bereits das gemeinsame Projekt Alianza MéxicoREDD+, hauptsächlich getragen von der US-amerikanischen Regierung über die USAID Agentur und der Umweltschutzorganisation Rainforest Alliance. Geleitet wird das besondere Programm von der Organisation The Nature Conservancy.
Auf der Seite Mexikos spielen besonders SEMARNAT und CONAFOR, die Umwelt- und die Waldbehörde des mittelamerikanischen Staates, die größte Rolle, neben den vielen regionalen und kommunalen Institutionen.
Das Anliegen dieser Allianz ist es in erster Linie breitflächig die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Menschen bereit sind, sich dem Anliegen Umweltschutz und Klimawandel zu öffnen.
Im Rahmen dieses Vorhabens unterstützt die Rainforest Alliance auch das auf Nachhaltigkeitsthemen spezialisierte Filmfest Festival Internacional Cine en el Campo. Einer der Filme, die dort einen Preis gewannen, wurde von den Kindern der Grundschule in Urandén eingereicht. Es erzählt die Geschichte der Abenteuer von Monochoa, dem Erdgeist, der aufbricht, um seine große Liebe zu retten. Das Engagement der Kinder für das heikle Thema zeigt, dass die gemeinsamen Anstrengungen Früchte tragen und es die kommende Generation vielleicht besser macht als die alte.


